Dez 042019
 

Zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember hat der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V. eine Pressemitteilung herausgegeben. Damit möchte er auf Menschen aufmerksam machen, die eine psychische Behinderung haben, die die man den Betroffenen oftmals nicht ansieht. Die Ernsthaftigkeit der Behinderung wird von Außenstehenden häufig in Frage gestellt, wie z. B. dass diese nicht „so schlimm“ sei wie ein körperliches Leiden und von den Betroffenen selbst in den Griff bekommen werden könnte, „wenn sie sich nur genug zusammenreißen würden“. Dagegen steht die Tatsache, dass sich jährlich etwa 10.000 Menschen in Deutschland das Leben nehmen. Die häufigste Ursache für einen Suizid bzw. Suizidversuch wird heute in diagnostizierbaren psychischen Erkrankungen gesehen. Je nach Schätzung werden 90 % aller Suizide in den westlichen Gesellschaften hierauf zurückgeführt. Weiterhin stellt das Leben mit einer länger andauernden oder gar dauerhaften psychischen Erkrankung wie z. B. einer Schizophrenie, einer bipolaren Störung oder einer schweren Depression viele Betroffene vor große Herausforderungen – und so auch ihre Angehörigen.

Aus diesen Gründen ist es wichtig die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Erkrankungen und Behinderungen zu schärfen und ein realistisches Bild der Problematik aufzuzeigen.

Lesen Sie die vollständige Presseerklärung hier

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